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Warum Sie ein Sparplan brauchen

Warum Sie ein Sparplan brauchen

Warum Sie ein Sparplan brauchen

Warum brauchen Sie ein Sparplan? Vermögen baut sich nicht von allein auf. Es brauchen Zeit, Geduld, Engagement und Finanzwissen, um die eigenen Finanzen selbstbestimmt im Griff zu haben. Das schließt nicht aus, dass einigen nur auf den Erben von Ihren Eltern oder Angehörige warten und das ist etwas dreist. Stellen Sie sich die Frage: Was sollten Sie denn eigenverantwortlich tun, um finanziell unabhängig zu werden? In diesem Beitrag möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick geben, wie Sie mit einem Sparplan starten können. Mit einem Sparplan meinen wir den Betrag $X$, die Sie wöchentlich oder monatlich zur Seite stellen, um in der Zukunft zu greifen zu können.

Ein Sparplan als Basis für die finanzielle Unabhängigkeit

Geld sparen will gelernt sein. Den ersten Schritt machen Sie in dem Sie ein Sparplan erstellen und aktive umsetzen. Wieviel sparen Sie monatlich? Als Empfehlung können Sie sich an Ihren aktuellen Status orientieren:

  • Schüler können einen Teil von Ihrem Taschengeld sparen, z. B. eine Schülerin entscheidet 50% des Taschengeldes zu sparen. Dadurch schränkt die Schülerin Ihre Ausgaben heute und schiebt den Konsum in der Zukunft
  • Auch Studierenden mit Nebenjobs oder mit Taschengeld von Ihren Eltern können etwas Sparen, z. B. Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung über den Nebenjob freiwillig einzahlen. Wer von Eltern finanziert wird, kann auch ein Teil als Ersparnis zu Seite legen.
  • Auszubildende sparen bereits in der Ausbildung für Ihre Altersvorsorge über die Ausbildungsvergütung. Zusätzlich zu diesem Plan gehört auch zusätzlich ein Sparplan.
  • Wer bereits als Arbeitnehmerinnen oder als Soloselbstständige arbeitet, sollte immer ein Sparplan haben. Warum sollten Sie ein Sparplan haben? Was sie heute nicht konsumieren, steht Ihnen morgen zur Verfügung. Denn unser Sparleistung ist am höchsten in dieser Phase des Lebens und sollte intelligent genutzt werden.
  • Rentnerinnen sollte auch auf Ihre Ersparnisse achten und aktiv managen. Das sollten Sie tun, nicht um die Kinder erblich zu gefallen, sondern um sich gegen Altersarmut abzusichern. Natürlich fangen Sie Ihren Sparplan nicht erst im Rentenalter, sondern je junger umso besser und einfacher geht das.

Sie brauchen ein Sparplan um Ihren Sparziel zu erreichen.

Excel-basierter Sparplan für Dokumentationszwecke

Wie sieht denn ein Sparplan aus. Fangen Sie ganz einfach an. Sie können analog oder digital ein Sparplan schriftlich erstellen. Am besten funktioniert eine Excel-Tabelle mit folgenden Spalten:

  • Datumspalte, die angibt an welchem Tag, Sie welche Handlung unternommen haben.
  • Eine Spalte für Einzahlung von Sparbetrag (Einlage) sowie für Auszahlungen (Entnahme)
  • und eine Spalte mit kumulierten Sparbeträgen (Kontostand).
  • Eine Weitere Spalte für Kommentare ist sinnvoll, damit Sie nachvollziehen können, was zu welchen Veränderungen geführt hat.

So einfach kann Ihren ersten Sparplan aussehen. Nun, können wir die Frage stellen, warum sie Ihren Sparplan dokumentieren sollten. Vertrauen, dass Sie sich an Ihrem Sparplan halten, ist gut, aber Kontrolle durch Dokumentation ist besser. Dokumentieren Sie Ihren Sparzielen und deren Umsetzung. Zum Beispiel Sie möchten Ihren Bargeldvermögen von 1.000,00 € auf 10.000,00 € in den nächsten 4 Jahren erhöhen. Das bedeutet, Sie sollten mindestens 187,50 € Monatlich sparen. Merken Sie, dass wir noch nicht über Zinsen und Zinsenzinsen sprechen. Der Grund dafür ist, dass eine Diskussion darüber, uns vom eigentlichen Ziel ablenken würde. Das Ziel ist durch Ersparnisse eine Vermögensbasis auszubauen. Deshalb brauchen Sie ein Sparplan. Woher Sie dann Zinsen bekämen, hängt davon ab, wo Sie Ihren Sparplan umsetzen. Ob Sie ein Sparschwein, Dose oder noch besser über ein Sparkonto, Fondsparplan oder in einem eignen Depot bei der Bank.

Klassische und moderne Durchführungswege von Ihrem Sparplan

Falls Sie den klassischen Durchführungsweg von Ihrem Sparplan auswählen, dann stehen Ihnen klassischen Bankprodukten zur Verfügung:

  • Girokonto ist nicht für Sparen gemeint, aber hier erfolgen die Einzahlungen und Auszahlungen in Ihrem Sparplan.
  • Ein Tagesgeldkonto und ein flexibles Sparkonto (Sparbuch) sind für den Start sehr geeignet Ihren Sparplan zu starten. Von den 187,50 € können Sie beispielweise 50,00 € Sparbetrag einzahlen. Aktuell erhalten Sie Nullzinsen auf Ihren Sparbetrag und schlimmsten noch Negativzinsen. Das Ziel hier ist eine private Basisliquidität zu schaffen.
  • Ein Depot bei der Bank oder Finanzinstitution eignet sich für die, die ein gewisses Risiko eingehen möchten, um eine höhere Rendite (Verzinsung) mit Ihrem Sparplan zu erzielen. Kein Risiko, kein Preis, jedoch wählen wir ein vernünftiges Ausmaß von Risiko durch Diversifikation und Einsatz von Anlagenklassen mit Risikosteuerung. Das bedeutet, dass wir zwar ein Risiko eingehen, aber erst dann, wenn wir die Einzelheiten geklärt haben (Ihre Risikobereitschaft, die Risikoquellen und wie Risikosteuerung erfolgen sollte).

Geld richtig parken, strategisch umparken und den Einstieg in die Börse strategisch organisieren.

Das Spiel Geld durch Zinsen und Zinszinsen sollte strategisch organisiert und gelernt werden. Niemand ist perfekt in diesem Spiel, aber es gibt einige Grundregeln beim Sparen über dem Depot. Die erste Regel lautet wie folgt: Investieren Sie nicht in Einzelaktien oder in Ihnen unverständlichen Finanzprodukten. Informieren Sie sich zuerst über die Anlagemöglichkeiten und Anlagenrisiken, sowie die damit verbundenen Kosten. Ihren Einkauf der Sparanlagen sollten Sie jedoch auch strategisch gestalten. Sie könnten den Restbetrag von 137,50 € in Ihrem Tagesgeldkonto zwischenzeitlich und zinslos umparken und jeweils quartalsweise oder bei günstiger Gelegenheit in der Börse schrittweise einsteigen. Das Ziel beim Einstieg ist die Beschaffungskosten so niedrig zu halten.  Ihr Hauptziel sollte das Geld richtig zu parken oder strategisch umzuparken und einen relativ sicheren Einstieg in die Börse zu organisieren. Dafür brauchen Sie ein Sparplan für Ihre Sparziele.

Sinnbilder für Ihren Sparplan, Sparziele, Sparkonten und Ihr Depot

parked sail boats on body of water

Ihr Sparplan ist erstens Ihr ICH-AG, die bestimmten Sparzielen verfolgt. Zweitens sind Ihren Sparzielen SMART. Das heißt Ihre Sparziele sind spezifisch, messbar, für Sie akzeptable, realistisch und terminiert. Drittens sind Ihren Sparkonten Ihr „Sicherheitsnetz“ und „sicheren“ Lager für Ihren Fischfang (Zinsen, Dividenden, Kursgewinne, …, etc.). Nun, wo liegt das Schiff, um in den unsicheren Meeren der Möglichkeiten (die Börsenwelt) zu segeln? Ihr Depot funktioniert wie ein Schiff, die mal auf See sticht und mit reicher Beute (Fischfang) zurück ans Ufer fährt, um die Ausbeuten der Expedition sicher auszuladen. Mit Ihren Anlagenziele können Sie Ihre Expedition besser planen und wissen genau, worin Sie investieren möchten oder nicht. Deshalb brauchen Sie als Kapitän Ihres Schiffes Sparziele, die SMART sind, und vertrauenswürdige Informationen über die möglichen Expeditionsrouten (Anlagenstrategien).

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