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Makroökonomie

Makroökonomie als Teil von Volkswirtschaftslehre

Bei uns erhalten Sie eine maßgescheiderte Lehrveranstaltung für Makroökonomie als Hochschule sowie Prüfungsvorbereitung und Nachhilfe als Studierende im Bachelor- und Masterstudium. In der Makroökonomie lernen Sie die Grundlagen des Zusammenwirkens der rationalen Entscheidungen von Wirtschaftssubjekten in einer Volkswirtschaft und die makroökonomische Gleichgewichte. Buchen Sie Ihren Beratungstermin heute noch.

Lernziele für Makroökonomie

Im Fachbereich Makroökonomie vermitteln wir Ihnen die notwendigen Fachkompetenzen, Methodenkompetenzen, personale und soziale Kompetenzen sowie übergreifende Handlungskompetenzen für Ihre schulischen, studentischen und beruflichen Werdegang. Im Fachbereich Makroökonomie werden die Studierenden, Auszubildende und Schüler/-innen in der Lage versetzt, kurz-, mittelfristige und langfristige makroökonomische Entwicklungen der Volkswirtschaft zu beschreiben und anhand von Modellen zu analysieren. Die Studierenden, Auszubildende und Schüler können die Geldentstehung, den Geldwert und die Geldwirkungen anhand verschiedener Konzepte und im Zusammenhang mit dem Finanzsystem darstellen und auf aktuelle Fragen anwenden. Sie kennen wichtige währungstheoretische Zusammenhänge und können währungspolitische Entscheidungen erklären.

Studierende, Auszubildende und Schüler/-innen erwerben die Kompetenz, die erlernten Konzepte, Modelle und Methoden auf grundlegende makroökonomische Problemstellungen anzuwenden. Dabei sind sie in der Lage, die notwendigen Abstraktionen und Vereinfachungen auf die wesentlichen Faktoren durchzuführen und in Kausalketten zu argumentieren. Die Studierenden können die Komplexität von makroökonomischen Zusammenhängen erkennen und die zum Teil widersprüchlichen Erklärungen vergleichen. Dabei verstehen die Studierenden, Auszubildende und Schüler die Abhängigkeit der ökonomischen Erklärungen von historischen und kulturellen Bedingungen.

In diesem Modul Makroökonomie lernen die Studierenden, Auszubildende und Schüler/-innen die Abhängigkeiten eines Unternehmens, eines Haushalts sowie eines Staates von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung kennen. Sie verstehen, wie ein Unternehmen, Haushalt und der Staat von konjunkturellen Abläufen oder von geldpolitischen Entscheidungen beeinflusst wird und welche Reaktionen auf solche Entwicklungen möglich sind. Sie können die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen und Risiken der Nutzung von Modellen und ihren Annahmen in der Makroökonomie nachzuvollziehen.

Womit beschäftigt sich die Makroökonomie? Eine Einführung

Makroökonomie Vorlesung beschäftigt sich mit den Entscheidungen von Wirtschaftssubjekten (kollektive Betrachtung) und möchte Erklärungen von rationalen Verhalten von allen Individuen in einer Volkswirtschaft (heterogene Analyse). In der Makroökonomie erhalten Sie einen Überblick über sowohl quantitative als auch qualitative wirtschaftspolitische Maßnahmen des Staates, die die langfristige Stabilität eines Landes positive aber auch negative beeinflussen können. Bei den quantitativen wirtschaftspolitischen Zielen handelt es sich um das sogenannte magische Viereck, die um die qualitativen wirtschaftspolitischen Ziele erweitert wird, um das magische Sechseck abzubilden.

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Das magische Viereck und Das Stabilitätsgesetz in Deutschland

Die rechtlichen Grundlagen für die wirtschaftspolitischen Maßnahmen des Staates in Deutschland sind in das Gesetz zur Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft verankert. Das Stabilitätsgesetz gilt ab 08. Juni 1967 durch den Beschluss vom Bundestag mit Zustimmung des Bundesrates und regelt die Prinzipien und Maßstäbe für die wirtschaftspolitischen Maßnahmen des Staates (der Bundesrepublik und die Länder) und alle Ihre Organe (Magisches Viereick).

"Bund und Länder haben bei ihren wirtschafts- und finanzpolitischen Maßnahmen die Erfordernisse des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts zu beachten. Die Maßnahmen sind so zu treffen, daß sie im Rahmen der marktwirtschaftlichen Ordnung gleichzeitig zur Stabilität des Preisniveaus, zu einem hohen Beschäftigungsstand und außenwirtschaftlichem Gleichgewicht bei stetigem und angemessenem Wirtschaftswachstum beitragen." 

gemäß § 1 StabG Zuletzt geändert durch Art. 267 V v. 31.8.2015 I 1474
Stetiges Wirtschaftswachstum

Jede Volkswirtschaft sollte versuchen, stetiges Realwachstum zu erzielen, d. h., hohere Produktion- und Konsummöglichkeiten gemessen in Bruttoinlandsprodukt (BIP). Muss das so sein?

Preisstabilität

Die Geld- und Währungspolitik der unabhängigen Zentralbanken sowie die Fiskalpolitik des Staates sollte so geführt werden, dass das Preisniveau in der Volkswirtschaft stabil bleibt, also weder Inflation noch Deflation soll stattfinden.

Hohe Beschäftigungsstand

Hohe Beschäftigungsstand bedeutet geringe Arbeitslosigkeit in einer Volkswirtschaft.

Außenwirtschaftliches Gleichgewicht

Außenwirtschaftliches Gleichgewicht bedeutet die weltweiten ausgeglichenen Leistungsbilanz, Kapitalbilanz, Handelsbilanz sowie Dienstleistungsbilanz.

Gleiderung für Makroökonomie

  • Einführung und Grundlagen der Makroökonomie
  • Makroökonomie in einer geshlossenen Volkswirtschaft
  • Makroökonomie in einer offenen Volkswirtschaft
  • Gütermarkt
  • Geld & Finanzmarkt
  • Arbeitsmarkt
  • IS-LM-Modell
  • AD-AS-Modell
  • IS-LM-PC-Modell
  • Keynesianismus, Monetarismus und noeklassiche Theorie
  • Fiskalpolitik und Geldpolitik

Beiträge für die Einführung Makroökonomie

  • Elastizität
    Elastizität in der Wirtschaftswissenschaften ist ein wesentliches Konzept, das Ökonomen und Ökonominnen beherrschen sollten. Unter Elastizität versteht man in der Wirtschaftswissenschaft das Konzept der Sensitivitätsanalyse wirtschaftlicher Parameter wie Nachfrage, Angebot,
  • Risikoteilung und die Corona-Pandemie
    Wie kann die Risikoteilung zur Bewältigung der Corona-Pandemie beitragen? Die Corona-Pandemie ist ein globales Gesundheitsrisiko, dem alle Volkswirtschaften gemeinsam gegenüberstehen. Je mehr jedoch jedes Land versucht, die COVID19-Krise eigenständig zu
  • Knappe Ressourcen in der Wirtschaft
    Was sind knappe Ressourcen in der Wirtschaft, und warum sollten wir sie verstehen? In Ihrem Wirtschaftsunterricht sollten die Studierenden das Konzept der Knappheit und seine Bedeutung für die Wirtschaftswissenschaften klar
  • Motive von Geldnachfrage und Geldangebot
    Was sind die Motive von Geldnachfrage und Geldangebot? Die meisten von uns nehmen täglich als Nachfrager oder sogar als Anbieter am Geldmarkt teil, ohne es zu bemerken. Warum also halten
  • Preisstabilität und Binnenwert des Geldes
    Preisstabilität und Binnenwert des Geldes (Kaufkraft) sind Begriffe in der Volkswirtschaftslehre (Makroökonomie und Mikroökonomie), die Hand in Hand gehen. In diesem Beitrag erklären wir Ihnen den Zusammenhang zwischen dem Binnenwert
  • Steueroase und Steuerparadies
    Steueroase und Steuerparadies fördern den globalen Steuerwettbewerb zwischen Volkswirtschaften. Was sind Steueroase und Steuerparadies? Warum entstehen Sie und welche ökonomische Konsequenzen sind zu erwarten? Das Gegenteil des Steuerwettbewerbs ist die
  • Geldpolitische Strategie der EZB 2021
    Am 08.07.2021 gab die Europäische Zentralbank (EZB) seine neue geldpolitische Strategie der EZB 2021 bekannt. Im Fokus steht die Preisstabilität bzw. Geldwertstabilität. In diesem Beitrag möchten wir deshalb die Maßnahmen
  • Inlandprinzip und Inländerprinzip in der Makroökonomie
    In diesem Beitrag lernen Sie das Inlandprinzip und Inländerprinzip in der Makroökonomie kennen. Um die Analysen in der Makroökonomie besser zu verstehen, ist es wichtig der Unterschied zwischen dem Inlandprinzip
  • Der einfache Wirtschaftskreislauf
    Heute möchte ich Ihnen den einfachen Wirtschaftskreislauf als Grundgerüst für eine wirtschaftliche Analyse in der Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre vorstellen. Der einfache Wirtschaftskreislauf hilft bei der Analyse der Güterströme und Geldströme zwischen
  • Wirtschaftspolitische Ziele einer Volkswirtschaft
    Wie sollten wirtschaftspolitische Ziele einer Volkswirtschaft ausformuliert werden? In diesem Beitrag behandeln wir die wirtschaftspolitischen Ziele der deutschen Volkswirtschaft gemäß Stabilitätsgesetz (StabG) von 08.06.1967. Dieses Wissen brauchen Sie als Schüler
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