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Was ist Ökonometrie?

Was ist Ökonometrie?

Was ist Ökonometrie? Ökonometrie ist Teil der Wirtschaftswissenschaften, die sich mit der statistischen (bzw. empirischen) Modellierung von ökonomischen Theorien (oder Hypothesen) beschäftigt. Dabei geht es darum, ökonomische Zusammenhänge empirisch zu erklären, zu bestätigen oder zu widerlegen. In der Wirtschaftstheorie (oder ökonomischen Theorien) werden Kausalitäten zwischen zwei (oder auch mehreren) relevanten Messgrößen vermutet, z. B. der Zusammenhang zwischen Einkommen (Y) und Konsum (C) eines Haushalts. Zwei Kausalitäten lassen sich vermuten: (1) Der Konsum eines Haushalts hängt von dessen Einkommen ab: C(Y) oder (2) das Einkommen eines Haushalts hängt von dessen Konsum ab: Y(C). Beide Aussagen (Theorie oder Hypothesen) stehen nicht gegensätzlich zu einander (kein Widerspruch), sondern stehen im umgekehrten Zusammenhang zueinander (Umkehrkausalität). Mittels einer Stichprobe von Haushalten und ökonometrischer Methoden ist es möglich, beide Hypothesen auf derer internen Validität und externen Validität zu überprüfen.

Was ist der Untersuchungsgegenstand in der Ökonometrie

Die Ökonometrie quantifiziert die theoretischen Hypothesen mittels der Überprüfung von korrespondierenden empirischen Aussagen. Vermuten wir hypothetisch, dass der Konsum von individuellen Haushalten einen positiven Zusammenhang mit dem Einkommen eines Haushalts haben, dann sollte das resultierende empirische Model den positiven Zusammenhang zwischen Konsum und Einkommen eines Haushalts in der Stichprobe und in der Grundgesamtheit der Haushalte bestätigen oder widerlegen.

Empirische ökonomische Analyse in der VWL und BWL

Als Studierende der VWL oder BWL begegnen Sie sicherlich sogenannten ökonomische Modelle, die Ihnen mögliche Zusammenhänge in der Volkswirtschaft oder Betrieb zu erklären. Wie werden diese Modelle geschätzt? Forscher nutzen statistischen Methoden, um die bestmögliche Erklärung der beobachteten ökonomischen Beobachtungen zu schätzen. D. h., Ökonomen führen empirische Analyse der Faktoren, die Volkswirtschaft und den Betrieb maßgeblich beeinflussen. Dabei geht es darum die kausalen Effekte zu qualifizieren, formalisieren und zu quantifizieren.

Nicht nur Studierende und Forscher sollten ökonometrische Methoden beherrschen, sondern auch Selbstständigen, Geschäftsleitung von Unternehmen, Führungsmitarbeiter und Mitarbeiter sowie ehrenamtliche Mitarbeiter in jedes Unternehmen oder jede Organisation. Mittels ökonometrischer Methoden können die verschiedenen Zielgruppen die Effekte Ihrer Maßnahmen untersuchen und erklären. Auch der Staat benötigt Fachleute mit Fachwissen in der Ökonometrie. Denn der Staat muss auch die Bevölkerung erklären, welche Effekte die Politik des Staates auf das Wohlergehen der Allgemeinheit hat.

Ökonometrische Modelle, Kausalität und die Ceteris-Paribus-Bedingung

Nehmen wir an, ein Forscher vermutet Kausalitäten zwischen zwei Faktoren in der Gesellschaft, z. B. Steuern haben einen Einfluss auf unser Konsumverhalten, und versucht diese Kausalität in einem ökonomischen Modell einzubetten. Da der Forscher nicht phantasieren möchte, möchte der Forscher seine ökonomischen Modelle mit der statistischen Beobachtung abgleichen. Deshalb versuch der Forscher mit Daten aus der Konsum- und Steuerforschung die vermutete Kausalität mittels von ökonometrischen Modellen zu überprüfen. Deshalb gilt es, dass ökonometrische Modelle als statistische Abstraktion der vermuteten ökonomischen Modelle dienen, die wiederum eine Abstraktion der Wirklichkeit (oder Realität) sein sollten.

Aber jedes Forschungsvorhaben hat eine Grenze der erklärbaren Kausalität. In der Ökonometrie und in der Ökonomie wird diese Einschränkung durch die Ceteris-Paribus-Bedingung ausgedrückt. Die Ceteris-Paribus-Bedingung besagt, dass die Analyse nur auf die in dem Modell erwähnten Faktoren eingeschränkt ist, und alle anderen Faktoren unverändert oder auf einem konstanten Niveau gehalten werden. D. h., dass jeder Interpretation des ökonomischen und ökonometrischen Modells auf die einbezogenen Faktoren beschränkt ist.

Ökonometrische Daten und Methoden der Regressionsanalyse

Die notwendigen Zutaten für eine ökonometrische Analyse sind die ökonometrischen (oder einfach statistischen) Daten und die Methoden der Regressionsanalyse als Handwerkszeug für Forscher. In unserem Kurs für Ökonometrie vermitteln wir die Grundlagen sowie fortgeschrittene Themen der Ökonometrie. Zuerst vertiefen wir die statistischen Grundlagen für die Analyse von statistischen Daten und zeigen die Aufbereitung der Daten für die ökonometrische Analyse. Danach steigen wir in den einfachen Methoden der Regressionsmethoden, z. B. einfache Regressionsmodelle mit Querschnittsdaten. Danach steigen wir in fortgeschrittenen Themen der Regressionsmethoden, z. B. Regressionsmodelle mit Zeitreihendaten, gepoolten Querschnittsdaten und Paneldaten.

Prüfungsvorbereitung für Ökonometrie

Wir bieten Prüfungsvorbereitung für Ökonometrie sowie für weitere Fachbereich in Wirtschaftswissenschaften, z. B. Makroökonomie, Mikroökonomie, Wirtschaftsmathematik, Statistik etc. Unser Ziel ist, durch eine professionelle Begleitung positiv und bereichernd in Ihren Lernprozess einzuwirken. Somit möchten wir Ihnen helfen, sowohl einfache als auch komplexe wirtschaftswissenschaftliche Methoden im jeweiligen Fach zu verstehen. Buchen Sie heute Ihren persönlichen Termin für Prüfungsvorbereitung für Ökonometrie. Wir begleiten Ihren Lernprozess sorgfältig und helfen Sie sowohl einfache als auch komplexe ökonometrische Methoden zu verstehen.

Prüfungsvorbereitung Ökonometrie für Studierende in Freiburg

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