Wirtschaftssubjekten in der Volkswirtschaftslehre – eine DefinitionWirtschaftssubjekten in der Volkswirtschaftslehre – eine Definition

Definition von Wirtschaftssubjekten

Definition von Wirtschaftssubjekten in der Volkswirtschaftslehre. Unter Wirtschaftssubjekten in der Volkswirtschaftslehre sind Entscheidungsträger in der Volkswirtschaft zu verstehen. Die Wirtschaftssubjekten als Entscheidungsträger treffen Entscheidungen über

  • die Nutzung von Ressourcen,
  • Einkommenerzielung,
  • Produktion,
  • Konsum
  • sowie Verteilung von Gütern und Dienstleistungen

in einer Volkswirtschaft. Zu den Wirtschaftssubjekten zählen:

Die privaten Haushalten als Konsumenten und Ressourcenanbieter

Private Haushalten sind Konsumenten der produzierten Güter und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft und Ressourcenanbieter für die Produktion in Unternehmen. Privaten Haushalten finanzieren das Staatswesen durch die Besteuerung und erhalten von Staat Transferleistungen, öffentliche Güter und Rechtsordnung.

Unternehmen als Produzenten und Ressourcennachfrager

Unternehmen bundeln die Ressourcen, die von privaten Haushalten stammen, um Konsumgüter, Produktionsgüter und Dienstleistungen herzustellen. Dabei nutzen Unternehmen die vorhandene Produktionstechnologie.

Der Staat (öffentliche Haushalt) als Schützer des Gemeinwohls und Gerechtigkeit

Der Staat besteht aus allen privaten Haushalten und bildet die kollektive Entscheidungen der Gesellschaft bezüglich des Gemeinwohls und der Gerechtigkeit ab. In einer demokratischen Staat wählt das Volks seine Representaten, die Ihr öffentliches Interesse vertretten sollte. Durch eine verfassugsmäßige Ordnung wird die Gesellschaft politisch organisiert und eine Basis für Grundordnung geschaffen. Gesetze, Verodnungen und Entscheidungen des Staates regel das alltäglichen Leben, um das Gemeinwohl zu wahren und die Gerechtigkeit für alle zu finden.

Wirtschaftssubjekten in eine Wirtschaftsordnung

Wie genau das wirtschaftliche Zusammenspiel zwischen den unterschiedlichen Wirtschaftssubjekten gesellschaftlich gestaltet wird, hängt von der Wirtschaftsordnung ab. Die Wirtschaftsordnungen regel, ob die privaten Haushalten Eigentum haben dürfen, ob Sie Berufsfreiheit genießen oder nicht und das Machtverhältnis zwischen Staat (Regierung) und die privaten Haushalten. Auch Unternehmen sind von der Wirtschaftsordnung betroffen. Eine Wirtschaftsordnung regelt, ob es Gewerbefreiheit gibt, oder nur Staatsunternehmen gibt, ... etc. Der Staat kann auch nur soweit in das wirtschaftliche Geschehen eingreifen, wie die verfassungsmäßige Ordnung erlaubt. d. h. der Art von Wirtschaftsordnung wird in der Verfassung einer Volkswirtschaft verankert. In der Theorie über Wirtschaftsordnung wird meisten zwischen folgende Wirtschaftsordnungen unterschieden.

  • Marktwirtschaft
  • Soziale Marktwirtschaft
  • Zentralplanwirtschaft
  • ... etc.