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Inlandprinzip und Inländerprinzip in der Makroökonomie

Inlandprinzip und Inländerprinzip in der Makroökonomie

In diesem Beitrag lernen Sie das Inlandprinzip und Inländerprinzip in der Makroökonomie kennen. Um die Analysen in der Makroökonomie besser zu verstehen, ist es wichtig der Unterschied zwischen dem Inlandprinzip und Inländerprinzip zu begreifen. Denn die meisten Kennzahlen der Makroökonomie sind entweder aus der Sicht vom Inland oder von Inländer hergeleitet.

Inlandprinzip und Inländerprinzip einfach erklärt

Wie kann das Inlandsprinzip und Inänderprinzip einfach erklärt werden? Fangen Wir mit den wichtisten Kennzahlen der Makroökonomie, die beiden Prinzipien anwenden. Die zwei meistbekannten Kennzahlen sind das Bruttoinlandsprodukt (kurz BIP) und das Bruttonationaleinkommen (oder BNE). Während das Bruttoinlandsprodukt nach dem Inlandsprinzip hergeleitet wird, wird das Bruttonationaleinkommen nach dem Inländerprinzip berechnet. Folglich wird es nun wichtig, beiden Prinzipien, Inlandprinzip und Inländerprinzip, in der Makroökonomie genauer zu betrachten.

Das Inlandprinzip und Bruttoinlandsprodukt

Das Inlandsprinzip orientiert sich einerseits am geografischen, politischen und ökonomischen Ort der makroökonomischen Aktivitäten, z. B. das BIP von Deutschland. Das Bruttoinlandsprodukt misst beispielweise die Gesamtheit aller im Inland produzierten Güter. Das bedeutet, dass wir die Vorleistungen aus dem Ausland als Importe aus dem Ausland betrachten sollten. Denn importieten Vorleistungen aus dem Ausland sind Teil des BIPs im Ausland und nicht als BIP im Inland zu betrachten. Bei der Messung der Güter zählt also der Ort, wo die Güter produziert wurden. Wir betrachten dabei nicht, ob die Inländer die Güter produziert haben. Diese Blickwinkel nimmt das Inlanderprinzip ins Visier.

Das Inländerprinzip und Bruttonationaleinkommen

Das Inländerprinzip orientiert sich andererseits an den Aktivitäten und Mobilität von Menschen sowie Ressourcen zwischen Volkswirtschaften. Das Bruttonationaleinkommen misst beispielweise die Gesamtheit allem vom Inländer erzielten Einkommen. D. h., bei der Messung des Einkommens ist der Inländer, der das Einkommen im Inland erzielt, ausschlaggebend. Mit Inländer ist jedes Individuum gemeint, der einen Wohnsitz im Inland hat und nicht die Nationalität des Inländers.

Die volkswirtschaftsliche Gesamtrechnung, Inlandprinzip und Inländerprinzip in der Makroökonomie

Das Inlandprinzip und Inländerprinzip vereinen sich in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (kurz VGR). Das Ziel der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung ist die Veranschaulichung der wichtigsten Kennzahlen einer Volkswirtschaft. Ähnlich wie die betriebliche Rechnungswesen, zeigt die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung sowohl einen makroökonomischen Bilanz als auch eine makroökonomische "Einnahmenüberschussrechnung" einer Volkswirtschaft. In Deutschland ermittelt das Statistischen Bundesamt die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung. Um diesen technischen Wissen des VGR in der Wirtschaftswissenschaften einzubetten, war Forschung und Entwicklung notwendig. 1971 erhielt Simon Kuznets (Harvard Universität) den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften. Der Nobelpreis würdigte Ihn "für seine empirisch fundierte Interpretation des Wirtschaftswachstums, die zu neuen und vertieften Einsichten in die wirtschaftliche und soziale Struktur und den Prozess der Entwicklung geführt hat.". 1984 erhielt Richard Stone (Universität Oxford) auch den Nobelpreis für Wirtschaftswisenschaften. Der Nobelpreis würdigte Ihn "für seine grundlegenden Beiträge zur Entwicklung von Systemen der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung, die die Grundlage für empirische Wirtschaftsanalysen erheblich verbessert haben.".

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