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Corona-Impfung und Privileg für Reiche und Mächtigen

Corona-Impfung und Privileg für Reiche und Mächtigen

Sind Sie auch über das Privileg für einige Reiche und Mächtigen bei der Corona-Impfung verwundert? Was ist Ihre Meinung über das beanspruchte Privileg für Reiche und Führungskräfte (Mächtigen) bei der Corona-Impfung in Deutschland? Was ist mit der Prioritätstufen der Impfverodnung? Wie solidarisch ist ein solches Verhalten gegenüber dem Rest der Gesellschaft? Diskutieren Sie konstruktiv mit. Erinnern Sie sich, dass seit Marz 2020 die Wirtschaft im mehrfachen Lockdownmodus steckt, um die Infektionszahlen solidarisch zu senken. Dennoch wünschen sich einige ein Impf-Privileg. Deshalb bekamen beispielsweise die Kölner Rettungskräfte keine Corona-Impfung aus den Restbeständen.

Eigentlich sollte die Corona-Impfung verfassungsrechtlich kein Privileg für bestimmten Gruppen darstellen. Denn moralisch sollte eine solche Handlung von sogenannten Reichen mit nötigem Geld und Führungskräfte mit nötiger Macht als verwerflich angesehen werden. Ein solches Verhalten ist unsolidarisch gegenüber der Mehrheit in der Gesellschaft. Wer sich das Impf-Privileg einkauft, oder für sich auf Grund der Machtstellung (Hierarchie) in der Gesellschaft den Impf-Vorrang beansprucht, raubt die Gesellschaft das Vertrauen in der Impfverordnung. Das Kann kein guter Zustand für die Gesellschaft sein. An dieser Stelle sollte die Politik für die notwendige Ordnung sorgen, z. B. Köln hat eine Ethik-Kommission für einheitliche Regelung bei der Verteilung von Corona-Impfdosen. Die Politik sollte die Verteilung des Knappen Impf-Mittel gerecht, wie verfassungsrechtlich nötig und notwendig wäre, organisieren. Technisch bedeut das, dass jedes unsolidarisches Verhalten einen Preis tragen sollte.

Warum beanspruchen einige Individuen ein Impf-Privileg gegen COVID-19 für sich?

Aus verhaltensökonomischer Sicht spielen das Eigeninteresse und die Ressourcenausstattung (z. B. Einkommen und Vermögen) eine entscheidende Rolle in einer Kombination, wer sich das Mittel leisten kann und wer die Macht dazu hat, über den Zugang zu solchen mittel mitzuentscheiden. Deshalb sollte hier die Politik schnellsten reagieren und dafür sorgen, dass weder die Machtstellung noch das Geldbeutel eine entscheidende Rolle bei der Impfung gegen COVID-19 mehr spielt. Denn die Knappheit des Corona-Impfstoffs hat sogar für Impf-Tourismus für einige Reichen gesorgt. Während vielen Haushalte unter Lockdown-Maßnahmen um Ihre Existenz fürchten müssen, genießen einige Reichen und Mächtigen den Impf-Tourismus im Privatjet und in den schönsten Villas dieser Welt. Wie können die Befürworter dieses Verhalten gegenüber der Mehrheit in der Gesellschaft rechtfertigen? Wie rational ist das Verhalten dieser Individuen? Das wäre, wie ein Kapitän, der sich auf dem Rettungsboot als erster setzt. Fairness im Eigeninteresse ist auch ein Tugend.

In Köln (NRW) bleibt die Frage offen, warum zahlreiche Führungskräfte und Verwaltungsmitarbeiter der Feuerwehr gegen Corona vorrängig geimpft wurden? Warum erhielten besonders gefährdeten Einsatzkräfte des Rettungsdienstes bisher keine Impfung? Gemäß § 2 der Impfverordnung des Bundes wären diese Personen vorrängig zu Impfen, weil Sie das Risiko berufsbedingt ausgesetzt sind. Schließlich wäre eine Impfung für solche Personen eine Frage der Sicherung des Gesundheitssystem in Deutschland während der Pandemie.

Die Politik muss für Solidarität und Gerechtigkeit bei der Corona-Impfung sorgen

Um der Zusammenhalt der lokalen und globalen Gesellschaft sollten die Politik in jedem Land dafür sorgen, dass die Solidarität in der Gesellschaft und die Gerechtigkeit bei der Corona-Impfung nicht durch das Impf-Privileg der Reichen und Mächtigen bedrängt wird. Die Mehrheit der Gesellschaft erwartet, dass weder das Geld noch die Macht eine Rolle bei der Verteilung des knappen Corona-Impfstoffs spielt.

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